Beuel – und wie es früher einmal war

B-0046 - titelcover strassenbilder Beuel klein

Die Entwicklung Beuels vom Fischerdorf zur Wäscherstadt, zur eigenständigen Industriestadt und zum heutigen Stadtbezirk verlief rasant und dauerte eigentlich kaum mehr als 120 Jahre.

Wie hat sich Beuel verändert, wie sah es früher aus, und sind heute noch Spuren des dörflichen oder früh-städtischen Beuels zu entdecken?

Mehr als 50 Beuelerinnen und Beueler kommen in diesem Film zu Wort und erzählen oft Geschichten, dich sich in keinem Buch finden lassen.

Wissen Sie, wo Schnitzlers Berg oder das Gillesse Sandloch lagen? Was ist Muchewasser, oder warum waren die Leute, die “hinge de Bahn” wohnten, in Beuel Mitte eher unbeliebt? Es geht um das Dreiecksloch, um Vogts Berjelche oder die Fuuljass (=Johannesstraße), ums Carillon, das Bröl­talbähnchen oder die Anekdote vom Russenei.

Was ist eigentlich aus der Tapetenfabrik oder der Jutefabrik geworden? Und der Beueler Duft? Beuel nannte sich einst „weiße Stadt am Rhein“ wegen des Wäschereigewerbes. Weiberfastnacht und Wäscherprinzessin wurden in Beuel erfunden. Doch von einst 100 Wäschereien gibt es nur noch drei! Und der Beueler Duft erinnert heute eher an Schokolade.

Es geht um Fischerei und Schifferverein, um Wassersport und Strandbad, um Rhingsche, Stadtsoldaten, Beueler Originale oder das Bröckemännche – und natürlich um die schöne alte Rheinbrücke.

Viele Geschichten und Anekdoten, Humorvolles und Erstaunliches – und mehr als 200 historische Ansichten sowie entsprechende Aufnahmen aus dem heutigen Beuel erwarten Sie in diesem Film.

ISBN 978-3936-253-79-5

Laufzeit: 85 min

15,90 EURO

Der Beueler Duft

B-0165 - alt B-0042 - cover waschen Klein

Zu allen Zeiten war Reinigung ein Grundbedürfnis des Menschen. Bereits auf Tontafeln aus der Zeit 2500 v.Chr. ist das Waschen wollener Kleidung mit Seife beschrieben. Aber bis zu den Waschmaschinen heutiger Zeit war es ein weiter Weg.

Für unsere Großmütter bedeutete das Waschen von Kleidung und Textilien noch harte Knochenarbeit – und das in einer Zeit, als nicht einmal das Vorhandensein von fließendem Wasser in Haus und Hof selbstverständlich war.

Welche Gerätschaften und Hilfsmittel vor 80 oder 100 Jahren eingesetzt wurden und wie der Waschvorgang, das Spülen, Bleichen, Trocknen und Bügeln vonstatten ging, erzählt dieser Film.

Die Exponate aus der Dauerausstellung zum Thema Waschen im Beueler Heimatmuseum, seien es Zinkbütt oder Rubbelbrett, Wäscheknüppel oder Stüsser und die alten Wasch- oder Wringmaschinen kamen für die Aufnahmen zu diesem Film wieder zum Einsatz.

Textfassung: Gertrude Joebsch, Reinhold Schmerbeck

Mitwirkende: Annefriede Hinte, Christel Honsdorf, Gertrude Joebsch, Andrea Kollack, Reinhold Schmerbeck

Kamera: Georg Divossen, Horst Goetze

Laufzeit 18 min

5.00 Eur

Erhältlich im Heimatmuseum Beuel

Der Beueler Schifferverein 1862

B-0160 - alt B-0041 - cover schifferverein - internet

Schiffer-Verein Beuel 1862 e.V.

Der Film zeigt in bewegten und bewegenden Bildern die Geschichte, die Hintergründe und das heutige Betätigungsfeld des mitgliederstärksten, ältesten Beueler Traditionsvereins. Viele Beuelerinen und Beueler werden sich in diesem Film wiederfinden.

ISBN 978-3936-253-82-5

Ladenpreis 15,90 Eur.

Die Industrie-Pioniere Bleibtreu und der Kohlebergbau bei Beuel

B-0161 - alt B-0069 - titelcover alaun

Wußten Sie, daß die Ursprünge der Industrie auf der Schäl Sick bis in die Anfänge des 19.Jahrhunderts zurückreichen – in eine Zeit, als es noch keine Elektrizität, keine Eisenbahn und keine Dampfmaschinen gab? Die Industriepioniere Bleibtreu wollten auf dem Ennert und dem Holtorfer Plateau Braunkohle schürfen – sie fanden Alaun und bauten die größten Alaunfabriken im damaligen preußischen Staat.

Viel ist von diesen Wurzeln der Beueler Industrie nicht mehr zu entdecken. Es gibt keine Hinweistafeln, keine Rundwege und kaum Informationen. Und die Ruinen liegen heute teils gut versteckt mitten im Wald. Und dann sind da noch die Felder, die merkwürdige Wellen schlagen ….

Der Bonner Filmemacher Georg Divossen beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Bonner Stadtgeschichte und geht in seinem neuen Film auf Spurensuche, zeige Verstecktes und Verborgenes und erzählt die Geschichte der Bleibtreus, ihres Braunkohlebergbaus und ihrer Alaunfabrikation.

Der Film ist ein kurzweiliger Ausflug in die Beueler Vergangenheit – und ein Streifzug über das Holtorfer Plateau und den Ennert mit dem Ziel, den Blick des Zuschauers zu schärfen für die letzten noch vorhandenen industriehistorischen Spuren mitten in der Natur.

ISBN 978-3936-253-78-8

Ladenpreis: 15,90 Euro

Laufzeit 55 min.

Wievefastelovend en Beuel – seit 190 Jahren

B-0164 - alt B-0096 - Cover - 190 jahre wievefastelovend

Seit 190 Jahren – Wievefastelovend en Beuel

In der Session 2013/14 feiert das Alte Beueler Damenkomitee sein 190jähriges Bestehen. Was auf Weiberfastnacht 1824 als Kaffeekränzchen im Privaten begann, ist heute ein Großereignis und weit über Beuels Grenzen hinaus bekannt.

Weil ihre Männer nach dem Abliefern der sauberen Wäsche im Kölner Karneval versumpften, gründeten die resoluten Beueler Waschfrauen ihr eigenes Komitee und vergnügten sich beim Käffchen mit kleinen Vorträgen und gespielten Stücken. Männer waren nicht zugelassen und wurden hinausgescheucht. Das war die Grundlage für die Weibersitzungen, die bis heute den Charakter des Beueler Karnevals bestimmen.

Richtigen karnevalistischen Schwung bekam der Beueler Karneval 1958 mit der Erfindung des Amtes der Wäscherprinzessin. Da gab es die Liküraprinzessin und den Likürakarneval sogar schon einige Jahre.

Wäscherprinzessin, Obermöhn und mittlerweile 17 Damenkomitees mit ihren Präsidentinnen bestimmen über die tollen Tage, bis dann mit dem Häubchenrupfen erstmal alles vorbei ist.

Dieser Film entstand Dank der Unterstützung durch den Heimat- und Geschichtsverein Beuel am Rhein, und er gibt einen Rückblick auf die Jubiläumssession 2013/14 und die Geschichte des Beueler Karnevals.

Neben dem Karneval geht es aber auch ums Waschen und die Frage, warum es in Beuel soviele Wäschereien und Waschfrauen gab.

Laufzeit 75 min.     9.90 €

ISBN 978-3936-253-83-2